KI wertschöpfend einsetzen, ohne Vertrauen zu verlieren – drei Erkenntnisse vom VdU MINTsummit 2026

Beim gestrigen VdU MINTsummit im Google Office Berlin durfte Maria einen Impulsvortrag zu einem Thema halten, das die deutsche Unternehmenslandschaft noch viel stärker beschäftigen sollte: Wie lässt sich Künstliche Intelligenz wertschöpfend einsetzen, ohne das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitenden und Stakeholdern zu verlieren?

Unter dem Motto „KI verstehen. Sicher anwenden. Zukunft gestalten." kamen Unternehmerinnen aus MINT-Berufen zusammen, um genau diese und ähnliche Fragen zu diskutieren. Besonders relevant ist das im Kontext des Unternehmerinnen-Verbandes: Weniger als 18 % der MINT-Beschäftigten in Deutschland sind Frauen – dabei sind weibliche Perspektiven und mehr Vielfalt in technischen Berufen entscheidend dafür, wie KI gedacht, entwickelt und eingesetzt wird.
Nach ihrem Impulsvortrag diskutierte Maria im Panel mit Carolin Maier, Elisa Hoeppner und Kristine Soiron, moderiert von Fatime Cetinkaya.

© VdU 
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Drei zentrale Erkenntnisse aus Vortrag und Diskussion:
Das deutsche Mindset-Problem beim KI-Investment

Viele Unternehmen sprechen davon, wie wichtig KI und Daten sind – schrecken aber vor konkreten Investitionen in Software zurück. Die verbreitete Haltung, erst einmal „auszuprobieren", verkennt eine wesentliche Realität: KI-Anbieter haben bereits erhebliche Investitionsvorleistungen erbracht. Wer echten Mehrwert erzielen will, muss auch bereit sein, dafür zu zahlen. Wer wartet, riskiert, den Anschluss an Wettbewerber zu verlieren, die jetzt handeln.
Wo KI noch unterschätzt wird: echte Wertschöpfung
Die Diskussion rund um KI dreht sich häufig um Effizienzgewinne – weniger Aufwand, schnellere Prozesse. Doch die eigentlich entscheidende Frage bleibt oft unbeantwortet: Was passiert mit der neu gewonnenen Zeit? Wie zahlt der KI-Einsatz direkt auf strategische Unternehmensziele ein – nicht nur auf operative Prozesse? Hier liegt noch erhebliches ungenutztes Potenzial, das viele Unternehmen bislang nicht systematisch erschließen.
Differenzierung durch User Experience
Wenn KI-Tools für immer mehr Unternehmen zugänglich werden, stellt sich die Frage: Womit lässt sich noch differenzieren? Die Antwort liegt im WIE. KI, die wirklich Wirkung entfaltet, wird konsequent für den Anwender gedacht – nicht als technologischer Selbstzweck. Die eigene Zielgruppe zu kennen, die menschliche Komponente im Blick zu behalten und echten menschlichen Input einzuplanen: Das sind die Faktoren, die langfristig den Unterschied machen.
Der VdU MINTsummit hat einmal mehr gezeigt, dass die Frage nicht mehr lautet, ob KI eingesetzt werden soll – sondern wie. Und dass weibliche Perspektiven in dieser Gestaltung nicht fehlen dürfen.




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