
Von Tradition zu Innovation: Wie eine lokale Apotheke mit KI-gestützter Hautanalyse die Zukunft gestaltet
Zeitrahmen: 13 Monate
5× höhere Conversion im Store
Self-Service
steigert die Effizienz
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Ein digitaler Wandel mit echter Wirkung
Die deutsche Apothekenlandschaft verändert sich rapide. Zwischen steigender Arbeitslast, Fachkräftemangel und wachsender Konkurrenz durch Online-Versandapotheken müssen stationäre Apotheken neue Wege finden, um Kundennähe, Beratungskompetenz und moderne Technologien sinnvoll miteinander zu verbinden.
In dieser wechselhaften Zeit, setzt setzt eine engagierte Vor-Ort-Apotheke ein innovatives Zeichen: Mit dem Einsatz des AI-basierten Hautanalyse-Tools vor Ort sowie auf ihrer Website wurde nicht nur der digitale Wandel eingeläutet – es wurde ein Erlebnis geschaffen, das Kunden begeistert, Mitarbeitende entlastet und messbar den Umsatz steigert.
Digitale Hautanalysen sind kein bloßer Gimmick mehr: eine aktuelle Bitkom-Studie (2023) zeigt: 67 % der Verbraucher wünschen sich digitale Angebote von Apotheken, vor allem im Bereich Prävention und Beratung. Besonders gefragt sind einfache Tools zur Selbstanalyse, die mit individuellen Produktempfehlungen verknüpft werden – ein Trend, den die betreffende Apotheke frühzeitig erkannte und seit Mai 2024 konsequent umsetzt.
Ausgangssituation: Regionale Apotheke, steigender Anspruch
Als langjährig etablierter Gesundheitsversorger wollte diese Apotheke ihren Kund:innen mehr als das klassische Apothekenerlebnis bieten.
Das Ziel:
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den Verkaufsraum aufwerten,
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die Online-Präsenz stärken und
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messbarer Nutzen durch zielgerichtete digitale Beratung
Die Lösung: der Einsatz eines Hautanalyse-Tools von IQONIC.AI, live seit April 2024 – stationär und auf der Website integriert.
Umsetzung: KI-gestützte Hautanalyse vor Ort und digital
Seit Mai 2024 können Kund:innen direkt in der Apotheke oder auf der Website ein intelligentes Hautanalyse-Tool nutzen. Mittels Self-Service können die Kunden:innen ihre Haut analysieren lassen – basierend auf der ermittelten Hautstruktur erhalten sie sofort passende Pflegeempfehlungen – ganz ohne Termin oder Fachberatung. Die Ergebnisse liefern:
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eine präzise Einstufung des Hauttyps (z. B. fettig, trocken, kombiniert),
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eine Erkennung von Hautproblemen (z. B. Akne),
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sowie personalisiert empfohlene Produkte – abgestimmt auf das Sortiment der Apotheke.
Messbare Ergebnisse – ein Blick auf die Zahlen
Die Entwicklung seit Einführung der Analyse spricht für sich:
Der Erfolg ist das Ergebnis einer kontinuierlichen Weiterentwicklung von Technologie und Kundenansprache – mit unterschiedlichen Anforderungen online und im Store.
Im Store stehen Sichtbarkeit und persönliche Betreuung im Fokus: Eine gut platzierte Präsentation des Tools sowie die Unterstützung durch das Personal senken die Hemmschwelle zur Nutzung. Online sind Vertrauen, eine klare Nutzerführung sowie transparente Prozesse, Videos, Erfahrungsberichte und gezielte Kommunikation entscheidend.
Die kontinuierliche Optimierung beider Kanäle hat die Nutzung gesteigert und den langfristigen Erfolg gesichert. Nutzerfeedback, Scan-Daten und die Optimierung der User Journey sorgen für eine stetige Weiterentwicklung.
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Scanverlauf seit Einführung
(April 2024):
Hauttypen-Verteilung:
Erkannte Hautprobleme (Krankheitsbilder): 14 %
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davon Aknefälle: 83 %
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Going Through Rates im Vergleich – Online vs. Offline
Durch die Kombination beider Welten – Self-Service online und Beratung vor Ort – konnte die Apotheke die Konversionsrate der Nutzer:innen des Hautanalyse-Tools signifikant steigern. Die direkte Verknüpfung von Scan und Produktempfehlung sorgte für eine messbare Umsatzsteigerung – sowohl digital als auch im Verkaufsraum.
Im stationären Handel ist die Conversion-Rate nach Nutzung des Hautanalyse-Tools bis zu 5-mal höher als online. Während digital etwa 5–10 % der Nutzer:innen ein empfohlenes Produkt kaufen, liegt die Abschlussrate im Store bei über 30 % – besonders in Kombination mit Regalplatzierungen oder persönlicher Beratung.
Potenziale der Verbindung von Online- und Offline-Einsatz
Die Verzahnung von Online- und Offline-Kanälen schafft deutliche Mehrwerte für Kund:innen und Apotheken. Kund:innen können online eine Hautanalyse durchführen und empfohlene Produkte per Click & Collect abholen – oder vor Ort scannen und die Ergebnisse später zu Hause nachlesen und Produkte bequem nachbestellen. Dieses hybride Modell verbindet digitale und persönliche Beratung, stärkt das Vertrauen und erhöht die Kundenzufriedenheit.
Eine Studie von iVend Retail zeigt: Schon jetzt nutzen rund 10 % der Apothekenkunden aktiv Click & Collect-Angebote, Tendenz steigend – ein klares Signal für die Relevanz integrierter Services. Gleichzeitig kann die Verbindung beider Welten auch betriebliche Vorteile bringen: Durch die Zusammenführung von Online- und Offline-Daten lassen sich Bestände besser planen, Beratungsprozesse gezielter gestalten und das Produktsortiment datenbasiert optimieren. Auch Marketingmaßnahmen werden messbarer und personalisierter.
Nicht zuletzt stärkt die digitale Integration die Wettbewerbsposition: Apotheken mit vernetzten Serviceangeboten positionieren sich als moderne Gesundheits-dienstleister, die flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen – digital und persönlich.
Ausblick: Zukunftspotenziale durch besseres Zielgruppenverständnis
Die Implementierung digitaler Tools wie der Hautanalyse verbessert nicht nur die Servicequalität, sondern liefert auch wertvolle Erkenntnisse über die eigene Kundschaft. Erst durch die Nutzung lassen sich Zielgruppenverhalten, Interessen und Bedürfnisse systematisch erfassen – online wie im Store.
Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven:
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Gezielte Angebotserweiterungen auf Basis identifizierter Hautbilder oder Präferenzen (z. B. Anti-Aging, Aknepflege, Naturkosmetik).
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Neue Services, etwa weiterführende digitale Analysen, Online-Beratungen oder spezialisierte Präventionsangebote.
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Personalisierte Kommunikation mit relevanten Produktempfehlungen, Aktionen und Informationen – individuell und kanalübergreifend.
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Langfristige strategische Planung: Wer seine Zielgruppen wirklich kennt, kann Investitionen in Sortiment, Beratung, Personal und Marketing gezielt ausrichten.
Was als innovatives Hautanalyse-Tool begann, wird zur Datengrundlage für eine kundenzentrierte Weiterentwicklung. So entwickelt sich die Apotheke zum Anbieter ganzheitlicher, digital gestützter Gesundheitsdienstleistungen – orientiert an den individuellen Bedürfnissen ihrer Kund:innen.
Ergebnisse: Mehr Aufmerksamkeit, mehr Conversion
Der Scan dient als initialer „magnetischer Touchpoint“ – sowohl im Verkaufsraum als auch digital. Die Erfolge sprechen für sich:
Gesteigerter Traffic: Durch gezielte Social-Media-Kommunikation sowie Promotion in der Apotheke selbst, stieg die Nutzung des Tools spürbar an. Der Peak wurde im Oktober erreicht – fast das 20-Fache gegenüber dem Startmonat.
Besonderes Einkaufserlebnis: Die Integration des Tools ist nahtlos in das Erlebnis der Apotheke eingebunden. Kunden fühlen sich durch die digitale Analyse abgeholt und erhalten sofort individuelle Produktempfehlungen – ohne auf Personal warten zu müssen.
Überwiegende Selbstbedienung entlastet das Team: Mitarbeitende müssen nicht jede Analyse begleiten. Sie stehen nur für die Auswertung oder Rückfragen zur Verfügung. So entsteht mehr Raum für pharmazeutische Beratung, während gleichzeitig neue Kunden digital "abgeholt" werden. Durch den automatisierten Ablauf des Analyseprozesses werden standardisierte Beratungsschritte effizient digital abgebildet, wie Erstkontakt-Aufgaben, die sonst durch das Personal erfolgen würden. Das reduziert den Zeitaufwand des Teams im Verkaufsbereich spürbar – insbesondere bei häufig wiederkehrenden Fragen oder typischen Pflegeempfehlungen. Die gewonnene Zeit kann für hochwertige Beratungen, individuelle Anliegen oder Serviceaufgaben genutzt werden, was insgesamt zu einer besseren Arbeitsverteilung im Team führt und die Servicequalität stärkt. Langfristig ermöglicht der Einsatz des digitalen Tools eine spürbare Verschlankung der Prozesse, ohne dass dabei die Qualität im Kundenkontakt leidet – ein entscheidender Vorteil gerade in Zeiten knapper Personalressourcen.
Service & Qualität bleiben hoch: Trotz Self-Service wird der Qualitätsanspruch gewahrt: Die Diagnosen basieren auf dermatologisch validierten Algorithmen mit über 85 % Genauigkeit. Die Empfehlungen sind pharmazeutisch geprüft und im System anpassbar – eine perfekte Balance zwischen Automatisierung und Fachwissen.
Besonderes Einkaufserlebnis: Digitalisierung als Umsatzmotor
Diese Apotheke beweist, dass Digitalisierung nicht im Widerspruch zur persönlichen Beratung steht – im Gegenteil.
Wichtigste Vorteile:
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Selbstbedienung via Scan spart dem Personal Zeit für intensive Beratungsgespräche bei komplexeren Anliegen.
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Das Erlebnis vor Ort bleibt hochwertig: Kunden fühlen sich ernst genommen, ohne Wartezeit oder Druck.
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Die Verknüpfung mit Empfehlungen und Produkten direkt im Regal ermöglicht einen nahtlosen Übergang vom Scan zum Kauf – vor Ort oder online.
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Höhere Conversion: Kunden, die das Tool nutzten, haben signifikant häufiger Produkte gekauft – ob in der Apotheke oder online.
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Effizientes Marketing: Durch die Analyse wurden neue, wertvolle CRM-Daten generiert. Diese ermöglichen gezieltes Nachfassen per Newsletter – was die Wiederkaufrate erhöht.
Zielgruppen – unterschiedliche Bedürfnisse, gleiche Lösung
Jüngere Zielgruppen nutzen digitale Services wie Online-Hautanalysen besonders gerne, während ältere Kund:innen die persönliche Beratung vor Ort bevorzugen. Das hybride Angebot vereint beide Ansätze und ermöglicht es, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen sowie das Serviceportfolio effizient zu erweitern.
Fazit: Digitaler Vorreiter im lokalen Apothekenmarkt
Die Fallstudie dieser Apotheke zeigt eindrucksvoll, wie auch kleinere, lokale Anbieter von digitalen Tools profitieren können – wenn sie diese richtig einsetzen.
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Mehr Scans → Mehr Aufmerksamkeit
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Personalisierte Beratung → Höhere Conversion
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Selbstbedienung & Effizienz → Entlastetes Personal
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Nahtlose Integration → Höheres Einkaufserlebnis
Die Zukunft der Apotheke ist hybrid – digital UND persönlich. Diese Apotheke macht es vor.
